Nachdem wir gestern im Vieux Montreal und der City unterwegs waren, geht es heute ins Italienische Viertel mit einem der größten Obstmärkte in Kanada und in das Viertel Mile End, das für seine kleinen Geschäfte und Galerien gelobt wurde.
Den Weg dorthin wollen wir mit der Metro zurücklegen. Dabei sind wir auf ein Post Hürden gestoßen. Als Vorbereitung habe ich Claude gefragt, was die beste Option für ein Ticket mit mehreren Fahrten für 4 Personen ist. Die Antwort war eindeutig, man kauft eine coolste und lädt eine 10er Karte drauf, die man dann gleichzeitig für 4 Leute nutzen kann. Handy Tickets gibt es nicht.
Die erste Schwierigkeit war dann, dass wir die Metro nur mit Mühe gefunden haben, die Eingänge sind sehr versteckt oder verwinkelt, da muss man wohl wissen wo das ist. Das zweite Problem war, dass die Karte nicht für mehrere Personen gleichzeitig verwendet werden kann. Der Mann An Schalter den wir fragen, meinte nur: Das kommt davon, wenn man an den Automaten geht und Tickets kauft, statt zu ihm zu kommen und eine kompetente Beratung zu bekommen.




Der Markt beeindruckt mit seiner Fülle an Angeborenen Produkten, die wir zum Teil nicht kennen. Tomaten in einer Schale wie Physalis, Pilze in allen Ausprägungen.
Der Spaziergang durch die Viertel war nicht so spannend wie erwartet und wurde zusätzlich durch eine Kaffeepause, wegen Regens, unterbrochen.




Danach ging es mit der Metro zur Ile de Sainte-Hélène, auf der einzelne Pavillons der Weltausstellung von 1967 noch heute stehen. Insbesondere der US amerikanische ist heute ein Wahrzeichen von Montreal. Das Thema war damals sowohl von USA als auch von Russland, der Weltraum und wie man sich Leben im Weltraum vorstellt. Die Kugel hatte ursprünglich eine dichte Hülle, die aber später bei Wartungsarbeiten innerhalb von Minuten abgebrannt ist, der Rest blieb unversehrt. Heute ist dort eine Ausstrahlung über Biodiversität. Was für ein Signal.




Selbst hier im Park war es schwierig Material für ein Stoamandl zu finden. Ich hab schon mit dem Gedanken gespielt in dem Bassin vor der Kugel unter Wasser zu bauen. Aber dann hab ich doch noch ein Platz gefunden.




Danach gab’s ein Drink in einer Bar und später ein leckeres französisches Abendessen.













