Tag 14: Wechsel vom Camper zur City

Heute ist Reisetag, wir stehen früh auf um die letzten 90 Kilometer nach Calgary zurückzulegen und den Camper abzugeben. Die Fahrt war staufrei und wir waren früher als erwartet am Ziel. Die Rückgabe war auch stressfrei und hat gut geklappt.

Wir waren vor 20 Jahren schon mal mit dem gleichen Modell in USA unterwegs, der einzige Unterschied zu damals war, dass es jetzt ein paar USB Anschlüsse gibt, an denen man Geräte laden kann. Alles andere ist unverändert. Unsere beiden Camper hatten unterschiedliche Mängel, bei uns waren die Abwassertanks ständig voll und die USB Anschlüsse im Cockpit haben nicht funktioniert. Unser Hinweis bei der Abgabe wurde mit dem Kommentar: Das ist ein häufiges Problem bei den Fahrzeugen! abgehakt.

Danach ging es mit einem Taxi zum Flughafen. Uber war deutlich teurer und das Taxi stand schon vor der Tür. Der Fahrer, ein Inder der seit fast 30 Jahren in Kanada lebt, hat uns glänzend unterhalten, das war sehr lustig.

Nachdem alles so reibungslos funktioniert hat, waren wir natürlich deutlich zu früh am Flughafen.

Weiher die Abkürzungen für die kanadischen Flughäfen kommen ist uns nicht klar. Sowohl Calgary mit YYC als auch Montreal mit YUL lassen sich nicht einfach ableiten.

Da wir noch viel Zeit hatten und Anna zwei Sätze Schafkopf Karten dabei hatte, musste Jochen daran glauben und mit uns Schwaben Binokel spielen. Wir haben natürlich Männer gegen Frauen gespielt und so verging die Zeit wie im Flug. An Ende ging es 1:1 aus und alle waren zufrieden.

Unser Flug hat leider bereits beim Check-In etwas Verspätung und nachdem alles im Flieger waren hat es noch über eine halbe Stunde gedauert bis es los ging.

Heute ist unser Hochzeitstag und obwohl es in unserer Klasse keinen Sekt gibt, konnte ich die Stewardess überzeugen und zwei Gläser zu spendieren.

Tag 13: Emerald Lake

Heute geht es wieder zurück Richtung Calgary. Unser erster Halt ist der Emerald Lake bei Field. Die Parkplätze scheinen sehr knapp zu sein, so dass wir ein RV in Field stehen lassen und nur mit einem nach oben fahren. Meine Mitfahrer sind skeptisch, dass wir einen Parkplatz bekommen und wollen schon eine Alternative planen. Oben angekommen ist der kleine Parkplatz zwar voll, aber zum Glück darf man auf der Straßenseite nach unten parken und da reihen wir uns in die fast 1km lange Schlange vorne ein. Das hat prima geklappt und alle sind glücklich. Natürlich sind hier wieder richtig viele Leute unterwegs, aber der Blick auf den spiegelglatten See mit türkiser Farbe und dem Bergpanorama unterwegs.

Es gibt eine Wanderung um den See und hier reduziert sich der Andrang ganz schnell.

Natürlich darf auch hier ein Stoamandl nicht fehlen.

Nach ca. 8 km sind wir wieder am Auto und fahren zurück nach Field zu einem späten Mittagessen ins Truffle Pig, wo wir vor ein paar Tagen schon toll gegessen haben.

Ein erster Stopp war am Spiraltunnel für die Bahn. Da geht es sehr steil den Berg hinauf und damit die Bahn das überwinden kann gibt es 2 Schleifen durch die Berge. Wenn man Glück hat, kann man hier einen Zug, und die sind hier sehr lang, gleichzeitig in 3 Richtungen fahren sehen. Als Erinnerung an den ersten Bau gibt es noch ein altes Lichtsignal.

Danach geht’s mit ein paar kleinen Stopps zurück nach Kananaskis,unserem ersten Campground, bevor wir morgen den RV wieder abgeben.

Tag 12: Golden, Hoodoo Creek

Die Topp Sehenswürdigkeiten sind ausgebucht, das ist der Nachteil der Hochsaison, aber wir Rentner haben keinen anderen Termin gefunden. 藍

Wir entschieden uns zu einer Wanderung zu Erdpyramiden, die wir aus Südtirol schon kennen. Der Hoodoo Trail startet bei einem kleinen Campingplatz, wir parken als einziges Auto auf einem kleinen Parkplatz und wandern gleich in den Wald, in dem noch große Schilder mit Hinweisen für einen großen Campingplatz zu finden sind, der inzwischen aufgelassen wurde. Wir überqueren den Hoodoo Creek und von da aus geht es auf einen sehr steilen und schmalen Pfad nach oben. Die Strömung des Creeks können wir immer hören, auch wenn wir an einigen Stellen sehr weit über den Talgrund laufen.

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Tag 9: Jasper und Lake Pyramid

Heute war erst einmal House Keeping angesagt. Auf dem Campground gibt es leider nichts, nach Jasper sind es fast 6 km und am Empfang haben sie uns vor der Parksituation in Jasper gewarnt. Man sollte sehr früh aufstehen, damit man noch einen Parkplatz bekommt. Der Waschsalon öffnet aber erst um 9:00 und einzelne Personen möchten auch nicht so gerne für nichts früh aufstehen. Also gibt es ein gemütliches Frühstück um 8:00 und um kurz nach 9:00 geht es los. Wir fahren nur mit einem Monster und es stellt sich heraus, dass es ganz unproblematisch war sich auf dem RV Parkplatz zu stellen.

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Tag 7: Lake Louise und Lake Moraine

Heute geht‘s zu den Seen Lake Louise und Lake Moraine, sicherlich auch wieder eine sehr touristische Veranstaltung. Wir haben ein Bus Ticket ab 9:40h, müssen aber noch ca 65 km fahren. Wir fahren ohne Frühstück los, damit wir etwas flexibler sind. 

Wir parken an der Seilbahnstation in einem abgetrennten Bereich für Leute mit Bustickets. Dort frühstücken wir erst einmal gemütlich und beenden unsere Blogeinträge von gestern. 

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Tag 6: Johnson Canyon

Heute geht es wieder mit dem Bus los. Frühstück gibt’s im Camper, heute Nacht war es frisch, da wollten alle mehr im warmen sitzen. Danach zur Bushaltestelle innerhalb des Campingplatzes, weil er so groß ist, dass man weit zum Eingang laufen müsste. Der Bus fährt bringt uns nach Banff von dort steigen wir in die Linie 9 um, die uns in einer guten halben Stunde zum Canyon bringt.

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Tag 5: Sulphur Mountain

Unser Campingplatz ist leider nur ohne Service (Strom, Wasser, Internet), das ist eine Herausforderung für uns und besonders für mich.

Also Handy und Uhr laden geht nur wenn der Generator des Autos läuft und der ist laut und darf nur morgens und abends für kurze Zeit verwendet werden. Aber heute Morgen bin ich früh aufgestanden und hab die Geräte im Waschhaus an eine Steckdose gehängt und draußen bei ersten Sonnenstrahlen gelesen, das war ganz schön frisch.